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Porträt Museum

Das Museum stellt einen Bezug zu unseren Wurzeln her

Was in Rothrist im Jahr 1967 mit einzelnen Gegenständen begonnen hat, ist inzwischen zu einer mehrere tausend Exponate umfassenden Sammlung, die zum grössten Teil aus Schenkungen besteht, angewachsen. Ein Blick zurück zum Anfang des Heimatmuseums.

Das Heimatmuseum begleitet den Besucher auf eine Reise in den Alltag des 19. und 20. Jahrhunderts in Rothrist. Lebensmittel haltbar machen, Weben und Spinnen im eigenen Heim als Zusatzverdienst zum Bauerntum, Landarbeit mit Pferd und Pflug verrichten, Schulalltag, Armut und Entbehrung sowie die grösste organisierte Massenauswanderung der Schweiz, organisiert durch die Gemeinde, nach Amerika 1855.

Unser Heimatmuseum liebevoll « Miescherheimet» benannt, begleitet diesen Weg: Es bewahrt Erinnerungen, erzählt Geschichten und blickt zugleich nach vorn.

Auf zwei Stockwerken erzählen historisch eingerichtete Räume vom Alltagsleben im 19. und frühen 20. Jahrhundert.

Im Dachstock des Museums wird die Geschichte einer aussergewöhnlichen Auswanderungsbewegung erzählt: Im Jahr 1855 verliessen rund 12 Prozent der Rothrister Bevölkerung ihre Heimat in Richtung USA. Es war die grösste von einer Schweizer Gemeinde organisierte Massenauswanderung, ein kollektiver Aufbruch, in der Hoffnung auf ein besseres Leben jenseits des Atlantiks.

In der nebenan stehenden Remise werden auf 3 Stockwerken, Gerätschaften für die Landwirtschaft und Handwerksbetriebe ausgestellt.

Die Zeit bleibt nicht stehen. Aus bescheidenen Anfängen als Bauerndorf entwickelte sich unsere Region zu einem lebendigen Industriedorf geprägt vom Wandel der Arbeit, der Gesellschaft und der Gemeinschaft. Mit Ausstellungen, Programmen und Begegnungen schlagen wir Brücken zwischen Vergangenheit und Zukunft für alle Generationen.